Nepal & Indien 2019

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3. Mai 2019

Anreisetag

Mit einer großen Enttäuschung und trüber Miene erreichten wir mit dem Zug  gegen 19 Uhr den Frankfurter Flughafen. In Anbetracht des Euroleague Krachers der Eintracht gegen den FC Chelsea versprachen wir uns euphorische Frankfurt Fans und vielleicht das ein oder andere Bier im Waggon. Nichts desto trotz gelangten wir, aufgrund eines etwas ausgiebig ausgefallenen Mc Donalds Besuch, als Last Call in den Flieger nach Neu Delhi und drückten der SGE beim Flug über das Stadion die Daumen!

Bereits der Flug nach Indien sollte mit Hilfe des äußerst scharf gewürzten Chicken Curry Aufklärung über die asiatische Küche leisten, an der wir uns in den kommenden Wochen erfreuen werden. Scharf war‘s, aber genügend Bier zum kühlen für uns und unseren indischen Sitznachbarn war vorhanden! 

Der eigentlich entspannte und großzügig geplante Zwischenstopp am Flughafen Neu Delhi gestaltete sich bereits am Security Check als Tortur. Wanderstöcke, welche auf Nachfrage beim Sicherheitspersonal in Frankfurt selbstverständlich als Handgepäck transportiert werden konnten, galten in Indien bereits als Waffe. Dementsprechend langatmig wurde der Aufenthalt an der Sicherheitskontrolle, wo für einen kurzen Zeitraum zu befürchten war, dass Jakob von der indischen Polizei inhaftiert wird.

Der Anschlussflug nach Kathmandu gestaltete sich nach Lösung der Probleme als unkompliziert und somit erreichten wir unsere Zieldestination für die nächsten 2 Tage übermüdet gegen 16 Uhr. Da wir unsere Reise ohne jegliche Hotelbuchungen antraten, galt es eine Unterkunft für die kommenden Nächte in Kathmandu zu finden. Also wurde nach kurzer Beratung das Hotel Tibet Peace Inn als Bleibe ausgewählt, welches sich in Thamel, dem touristischen und kreativen Zentrum Kathmandus befindet.

Nach einem intensiven, 30 minütigen Power Nap stand nur noch das traditionelle und natürlich scharfe Abendessen nepalesischer Art auf dem Programm. Während der Bestellung kam es durch die Frage des Kellners „One Beer two glasses?“ noch zu einer kleiner Irritation bei der Getränkeaufgabe. Nach kurzem Blickkontakt wurde diese Frage verneint und jeweils ein Bier bestellt. Dass zwei 0,65 L Flaschen nun auf uns warteten war uns zu diesem Zeitpunkt zwar nicht bewusst, aber getrunken ham wa se gerne. 

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